Künstler & Beltuna

Hans-Günther Kölz

Interview von Hermann Baur mit Hans-Günther Kölz auf der Frankfurter Musikmesse 2005

Auf der Frankfurter Musikmesse 2005 traf ich Hans-Günther Kölz, den sehr bekannten und beliebten Komponisten und Arrangeur für Akkordeon, Akkordeonorchester und verschiedenste Formationen.
HB: Hallo Hans-Günther, ich freue mich, Dich wieder einmal zu sehen! Was führt Dich gerade an den BELTUNA-Stand?
HGK: Ich spiele seit einiger Zeit selber eine Beltuna, und meine Frau Sabine ebenfalls. Gerade ihr kommt übrigens das Leichtgewicht und die schmaleren Tasten der Compact-Version sehr entgegen. Du weißt ja, dass ich ein „Crossover-Mensch“ bin, also einer der Verschiedenstes macht und miteinander verbindet. Beltuna-Akkordeons haben ebenfalls Crossover-Eigenschaften, die mir sehr entsprechen: Sie sind kammermusikalisch brauchbar, Orchster- und Band-tauglich, höchst strapazierbar. Die Instrumente sind aber auch unplugged gut, tragen sehr weit und füllen einen Saal. Dank dem eingebauten „Amplisound“ können sie auf innovative Art und Weise mehr Luftteilchen in Schwingung versetzen. Auch die Bässe sind tief angesiedelt und tragen schön.
HB: Wie bist du zu BELTUNA gekommen?
HGK: Ich unterrichte ja die Jazz-Klasse am Konservatorium Trossingen. Wir hatten einen Abschlussabend, wo nachher noch ein paar Studenten spielten, während die Gesellschaft plauderte. Man hörte von der Musik nicht arg viel. Aber dann auf einmal spielte einer, und das Instrument setzte sich durch. Wir horchten alle auf. Er spielte eine Beltuna mit Amplisound. So wurde ich auf Beltuna aufmerksam. Ich nahm dann Kontakt mit der Vertretung auf von der ich übrigens sehr zuvorkommend behandelt wurde. Als ich mir dann eine Beltuna kaufte, merkte ich, dass auch das Preis-/Leistungsverhältnis absolut überzeugend ist.
HB: Was hast Du selber erlebt, als Du Beltuna zu spielen begannst?
HGK: Ich beurteile ein Instrument sehr stark nachdem, wie es mich inspiriert. Ich liebe improvisatorische Musik und bin darauf angewiesen, dass das Instrument mir was gibt, mich also inspiriert und irgendwie heiss macht, und dass es eine hervorragende Spielkultur zur Verfügung stellt. Beltuna bietet da unglaublich viel.
HB: Hans-Günther, zum Schluss noch eine ganz andere Frage: Was sind deine letzten Werke, die Du geschrieben hast?
HGK: Da ist zuerst die „Tarantella Arrabiata“, ein folkloristisch unterhaltsames Konzertstück für Akkordonorchester, wo sich Solo- und Tuttiblöcke raffiniert abwechseln. Ich denke, die Tarantella ist technisch nicht zu schwer, aber sehr wirkungsvoll und inspirierend. Dann zum Zweiten schrieb ich eine Eigenkomposition in gemässigter moderner Tonsprache, die auch für Wertungsspiele sehr geeignet ist. Hier kommt ein anderer H. G. Kölz mit einem Werk für sensibles, ausdrucksstarkes Musizieren mit dem Titel: „Fünf Sprichwörter“ und den Sätzen: „Steter Tropfen höhlt den Stein“, „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, „In der Kürze liegt die Würze“ (wirklich echt kurz), „In der Ruhe liegt die Kraft“ und schliesslich „Eile mit Weile“.
HB: Das klingt ja alles hochinteressant und sehr verlockend. Du erinnerst mich an die 20 schönen Jahre und an viele Erfolge, wo ich die drei Orchester der „Vereinigung Winterthurer Harmonikaspieler“ auf hohem Niveau leitete. Ich wünsche Dir viele geniale Einfälle in Deinem kreativen Schaffen und weiterhin viel Erfolg.
Vielen Dank für das Interview


Christa Behnke



Interview von Hermann Baur mit Christa Behnke auf der Frankfurter Musikmesse 2005

Auf der Frankfurter Musikmesse 2005 hatte ich die Gelegenheit, Christa Behnke als Vorführerin für BELTUNA-Akkordeons und für LIMEX-MIDI zu hören und zu genießen. Die attraktive Akkordeonvirtuosin verseht es, mit ihrem brillianten Akkordeonspiel auf meisterhafte Art und Weise das Publikum mit Charme und Geschick in Bann zu ziehen. Ich freue mich, dass sie mir für das folgende kleine Interview zusagte.
HB: Christa, seit ich Dich kenne, spielst Du Akkordeon. Was möchtest Du zu Deiner Akkordeon-Laufbahn sagen?
CB: Ich spiele seit dem 6. Lebensjahr Akkordeon. Mit 10 Jahren nahm ich erstmals an der Deutschen Meisterschaft teil, wo ich den 2. Platz bei den Junioren erreichte. Darauf folgten unzählige Wertungsspiele. Erwähnen möchte ich noch , dass ich 3 mal Vize-Weltmeisterin wurde, bis ich dann in Helsinki meinen Weltmeistertitel erhielt. Ich lebe also mein ganzes Leben mit dem und für das und auch vom Akkordeon.
HB: Das ist ja beeindruckend! Hast Du da auch ein Privatleben?
CB: Ja natürlich. Ich bin verheiratet und habe eine Tochter.
HB: Vor etwa 3 Jahren bist Du umgestiegen auf BELTUNA. Wie ist es dazu gekommen?
CB: Der Weltklasse-Akkordeonvirtuose Pino di Modugno hat mich an der Frankfurter Messe an den Beltuna-Stand geholt und ich war von den Instrumenten einfach hellauf begeistert: Nicht nur vom guten Klang und der besten Verarbeitung, auch von der ergonomisch ausgereiften Gehäuseform. Es entwickelte sich eine angenehme, gute Zusammenarbeit mit einer Firma, die auch auf Sonderwünsche eingeht. Besonders begeistert mich die Compact-Form mit den etwas schmaleren Tasten. Das Instrument wird dadurch insgesamt kleiner und leichter und es sieht auch noch besser aus. Das Gesamtbild muss stimmen.
HB: (Die Auftritte von Christa sind herzhaft und gekonnt. Darum frage ich: ) Kann man Dich engagieren?
CB: Warum nicht? Das ist ja mein Beruf! (Flugs hält sie mir einen Prospekt unter die Nase.) Ich habe ein sehr großes Repertoire von Klassik, Musette, Tango, Volksmusik, Swing und Folklore, sodass ich mich jedem Publikum problemlos anpassen kann.
HB: Was ist deine letzte Produktion?
CB: „Biscaya und Meer“ heisst meine neue CD mit wunderschönem, typischem Akkordeonsound, der die Weite der Meere mit nach Hause bringt.
HB: Ich habe den Eindruck, dass Du früher nur anspruchsvolle, konzertante Musik gespielt hast. Heute erlebe ich Dich auch mit bekannten und gängigen Welttiteln. Was sagst Du dazu?
CB: Ich habe erkannt, dass auch weniger virtuose Musik die Seele der Menschen sehr stark berühren kann. Natürlich habe ich immer noch alle anspruchsvollen Titel im Repertoire, habe aber dieses mit vielen wunder-schönen langsameren Melodien und natürlich auch mit etlichen Eigenkompositionen ergänzt. Dieses kommt auf der neuen CD in geballter Form zum Ausdruck.
HB: Ich danke Dir für das Interview und wünsche Dir noch weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
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